Schwabenstein 2×4 in der Wissenschaft

In der englischsprachigen Arbeit „How digital remix and fan culture helped the Lego comeback“ (Universitäten Marburg und Oxford) geht die Autorin Dr. Sophie Gwnedolyn Einwächter ab dem Punkt 2.4 auf verschiedene Aspekte und Zitate ein, die Mitglieder unseres Vereins entweder persönlich oder über die Medien verbreitet haben.

Wir freuen uns über die nunmehr auch wissenschaftliche Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.

Schwabenstein @ ABSolut Steinchen 2017

von Christian Vogel

Bereits zum zweiten Mal war eine Delegation von Schwabenstein 2×4 e.V. bei der Ausstellung ABSolut Steinchen in St. Augustin bei Bonn vor Ort. Nach einer herzlichen Begrüßung und dem Aufstellen der Tische konnte sich unser neues Landschaftsmodulsystem bei einer größeren Anlage erstmals beweisen. Trotz einiger Optimierungsvorschläge hat sich MaLE (Modular aufgebautes Landschaftssystem mit und ohne Eisenbahn) auch hier bestens bewährt.

Dank der tatkräftigen Unterstützung aller Beteiligten konnten bereits nach sechs Stunden die ersten Züge über die 2,0m x 7,5m kleine Anlage fahren. Diese Anlage war mit einer Mischung aus Stadt, Land und Fluss abwechslungsreich gestaltet. Zu einem, hoffentlich auch für Besucher, interessanten Fahrbetrieb haben die vier vorhandenen Bahnhöfe viel beigetragen. So konnte beispielsweise ein Zug von der ländlich geprägten Station Steinbronn über die städtischen Bahnhöfe Steinau-Burg und Tupfingen zum Hafenbahnhof Hintertupfingen fahren, wo die Fahrgäste auf die Fährschiffe nach Leimerstetten* und Schriedingen** umsteigen konnten. Zur Abwechslung beigetragen hat auch der Feuerwehreinsatz der Feuerwehr Farnheim im Hintertupfinger Hafenbecken. Der Einsatzbericht ist auf 1000steine.de zu finden.

Die samstagabendliche Ausstellerversammlung, auch als AFOL-Abend bekannt, konnte dank des herrlichen Wetters komplett im Freien als gemütliches Beisammensein stattfinden. Leider sind durch eben dieses Wetter merklich weniger Besucher in die Hochschule Rhein-Sieg geströmt, was aber der insgesamt angenehmen Atmosphäre keinerlei Abbruch tat. Hauptsächlich zu dieser Stimmung beigetragen hat natürlich die perfekte Vorbereitung durch Familie Vorst und das restliche Orgateam, welchen an dieser Stelle nochmal herzlicher Dank gesagt werden soll: Ohne euch würde es diese Ausstellung nicht in dieser Form geben!

Zum Schluss kann ich nur noch die folgende Drohung aussprechen: 2018 sind wir wieder dabei!

Viele Grüße

Christian, Frank, Jürgen, Volker, Werner & Karin

* Leimerstetten ist durch die Sendung „Die Welt auf Schwäbisch“ von Dodokay bekannt geworden.

** Schriedingen gelangte durch die Sketche von „Hannes und der Bürgermeister“ zu Weltruhm.

Comic Con 2017

Da haben sie gut lachen, die Aussteller und Helfer, die zum Gelingen dieses Großevents beigetragen und die sich hier vor dem großen Ansturm zum obligatorischen Familienfoto versammelt haben. Konnten sie ihre Werke am vergangenen Wochenende doch einem disziplinierten und fachkundigen Publikum in den Stuttgarter Messehallen präsentieren – denn die Begegnungen mit den sogenannten Cosplayern fanden statt auf einer Basis des gegenseitigen Respekts vor dem Schaffen des jeweils Anderen: Wer nämlich mehrere hundert Euro in die liebevolle Gestaltung eines Kostüms versenkt hat, versteht instinktiv, dass auch in einem aufwendigen LEGO Display jede Menge Arbeit stecken kann, die man nicht mutwillig zerstören darf. Das ist der Grund, warum auf Absperrungen bis auf winzige Ausnahmen verzichtet werden konnte. So darf das angesprochen werden als ungewöhnlich für einen Publikumsandrang dieser Größenordnung – und wäre bei vergleichbaren Events, die von der Firma LEGO mitorganisiert werden, völlig undenkbar.

Die Anziehungskraft der Noppen

Denn die einigen zehntausend Besucherinnen und Besucher sind nicht wegen LEGO gekommen, das muss ganz klar gesagt werden. Aber für den veranstaltenden gemeinnützigen Verein Schwabenstein 2×4 e.V. war es eine vielversprechende Gelegenheit, eine Kostprobe der immer stärker werdenden Anziehungskraft abzugeben, die Ausstellungen dieser Art auf Groß und Klein ausüben – zusammen mit den anderen teilnehmenden LUGs (als da wären die Jungs von Roguebricks sowie Vertreter aus dem schönen Bayernland) und solchen, die es vielleicht noch werden wollen, zum Beispiel die „Klötzlebauer“ aus Ulm. Displays von gigantischer Größe auf der einen, detailreiche Spezialitäten im kleineren Format auf der anderen Seite boten für jeden Geschmack etwas. Und wer von den Ausstellern Eigenbauten aus einem der bekannten Universen beigesteuert hatte, konnte sicher sein, von anderen Kennern der Materie in kenntnisreiche Fachgespräche verwickelt zu werden. Kurzum: Die Aussteller konnten sich verstanden fühlen und wurden mit ehrlichem Lob nur so überschüttet!

Die unaussprechliche Grenze

Die Parallelen, die ein AFOL im Treiben eines Cosplayers erkennt, sind dabei offensichtlich. Was dem einen die reichhaltige Bestellung von benoppten Kostbarkeiten bei Bricklink ist, ist dem anderen zum Beispiel ein gemeinsames Foto mit dem im Kostüm verkörperten Idol. Meistens sind es amerikanische Schauspieler und Autoren, die anlässlich einer ComicCon vom Veranstalter über den großen Teich geflogen und dem Publikum bei Fotoshootings und Autogrammstunden präsentiert werden. Die Kosten dafür gehen übrigens extra und sind im üppigen Eintrittspreis von 25 Euro selbstredend nicht enthalten. Und so kommt es vor, dass der eingefleischte Kostüm-Fan unter Umständen bereit ist, für ein Foto und ein bisschen Smalltalk mit „seinem“ Star bis zu einhundert Euro auf den Tisch des Hauses zu legen. Es leuchtet ein, dass für dieses Hobby* im Jahr leicht Beträge erreicht werden, die die Grenze zum „Reden-wir-besser-nicht-drüber“ überschreiten – jeder AFOL kennt diese Grenze und versteht, warum diesbezügliche Gespräche entweder gar nicht erst aufkommen unter „Kollegen“ oder, falls doch versehentlich, ebenso schnell wieder versiegen.

Auf zur ComicCon 2018!

Was der gewöhnliche AFOL jedenfalls mitnehmen kann, ist das beruhigende Gefühl, einen vergleichsweise kleinen Spleen zu pflegen, wenn er oder sie mit Klötzchen hantiert, und dass es immer Leute gibt, die einen noch größeren zu füttern haben. Gegenseitige Bewunderung aber ist der Nährboden, auf dem Begegnungen zwischen Kostümierten und AFOL gedeihen können, und eine ComicCon ist dafür der ideale Rahmen. Wie man hört, ist schon eine Neuauflage geplant. Aufgeweckte AFOL halten sich vorsichtshalber das Wochenende vom 30.6. auf den 1.7.2018 frei und fangen schon mal an, etwas Geeignetes zu bauen!

Hier ein paar Bilder mit bemerkenswerten Besuchern an unseren Ständen:

 

 

 

 

Schwabenstein @ Bricklive Basel 2017

Gestern (11.5.) war Aufbautag für die Bricklive 2017 in der Messe Basel, die heute beginnt und bis zum 21.Mai ihre Pforten geöffnet hat. Eingebettet darin ist die diesjährige SteinCHenwelt der SwissLUG. Am Nachmittag sah es an unserem aufgeräumten MoRaSt-Stand schon mal so aus. Vorne der Große Weiße Murmelturm, der hier wieder einmal auf einem (ziemlich wackeligen!) Tisch steht und sich zu wirklich beeindruckender Höhe erhebt und damit unbedienbar wird. Na ja, geht diesmal ja auch nicht darum, dem armen Darth Vader wieder Kügelchen auf den Grin zu werfen. Es ging um die Frage: Lassen sich beide Türme in das MoRaSt-Konzept einbetten? Hinten die Leuchtende Große Murmelbahn, dazwischen Martins Gleiswendel.

[image]

 

[image]

Neu in meinem Angebot ist als „Single-Auskopplung“ meiner Leuchtenden Großen Murmelbahn eine MoRaSt-Version des Zufallsgenerators, der in Basel erstmals zum Einsatz kommt.

[image]

Und als Erinnerung an mein MoRaSt-Modul II „Es sind noch Steine zu setzen jenseits der Minifigs“ (2014) habe ich den Sockel für den Bunten Turm mitgebracht und mit einer Etage des Schwabenturms bebaut.

[image]

Ungekröntes Kernstück der MoRaSt-Anlage ist jedoch Martins einfach nur atemberaubender Trassenwendel. Na, gekrönt ist er in gewisser Hinsicht irgendwie doch: Das Gebilde, das beide Wendeltürme verbindet, stammt aus meiner Werkstatt und trägt den Titel: „Like a Bridge over Troubled MoRaSt“.

[image]

Variiert wird in der Spitze die schon etwas ältere Idee, die Jack-Stone-Flugzeugschwingen mit transparenten Liftarms als Turm zu gestalten oder wie hier als Brückenabschluss. Sieht doch geil aus, oder?

[image]

Auch dies hier. Das ist der Raum zwischen den beiden Türmen, an denen sich die Trasse hochschraubt.

[image]

Die einzige Schwierigkeit ist, das Ding vernünftig zu fotografieren. Aber ich arbeite noch dran.

[image]

An Martins Gestaltung gefällt mir die Zurückgenommenheit des Dekors und der überzeugende Einsatz dessen, wofür die Konstruktion eigentlich da ist, als Blickfang und Augenfreude.

[image]

 

[image]

Es ist ein Wunder, dass die beiden Schenkel a) den Transport überstanden haben (bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank an unser Neu-Vereinsmitglied Jakob dafür, dass er sich hinter den Lenker des Lastwagens gesetzt hat …) und b) den Weg an die Spitze der beiden Türme. Eine Generalprobe gab es nämlich nicht …

[image]

Nun folgt ein Blick auf den neuen Zufallsgenerator. Ich musste ihn faltbar ausführen, damit er in die Lücken passt, die ich in den Eurokisten noch hatte. Ich wollte nicht noch mehr graue Kisten kaufen. Bei 13 Stück, finde ich, muss Schluss sein … Hier die Gefäße für die Kugeln im Detail.

[image]

Und endlich kommt auch mal wieder ein historisches Teil aus den Tiefen meines Sammelsuriums zum Einsatz. Tu Felix Helvetia!

[image]

Und, damit nicht wieder Fragen kommen: Meine Jungs sind selbstredend auch wieder mit von der Partie. Hier posieren sie vor der Hinterwand des Zufallsgenerators.

[image]

Der übrigens ganz neue Einblicke gestattet.

[image]

Nun ein paar Eindrücke von der bis dahin errichteten MoRaSt-Anlage.

[image]

 

[image]

 

[image]

 

[image]

 

[image]

Der MoRaSt-Express, auf einer Extratrasse vor den Modulen angebaut, kommt auch mal wieder zum Einsatz.

[image]

Die Trasse schmiegt sich dabei der interessanten Tischlandschaft an, die uns zur Verfügung gestellt wurde.

[image]

 

[image]

 

[image]

Übrigens nur echt mit einer solchen Fliese. Mit Dank an den Steindrucker, der mir wieder einmal seine gute Arbeit persönlich in Nürnberg ausgehändigt hat.

[image]

Zum Abschluss noch ein paar Blicke auf Details meiner Anlagen, zu denen ich daheim nicht komme. Wo hab ich denn schon mal die Gelegenheit, den ganzen Kram auf- und auszufahren?

[image]

 

[image]

 

[image]

 

[image]

Mit herzlichem Dank an die SwissLUG, die für den Fan-Part dieses Riesenauftriebs in der Messehalle verantwortlich sind und eingeladen haben. Gegen ein Kids-Fest gehalten ähnelt das Rahmenprogramm einer perfekt organisierten Bricklive eher einem aufregenden Indoor-Spielplatz für die Kleinen.

[image]

Dank an meinen Verein Schwabenstein 2×4 e.V., der mich erneut ins Ausland entsandte, um dort unsere Fahne auszurollen.

[image]

Und herzlichen Dank an unser Mitglied Martin (n3t3rb), der in Basel zu einer Art Heimspiel empfängt. Wir teilen ähnliche Auffassungen darüber, wie ein MoRaSt-Modul gestaltet sein könnte. Und dass wir noch lange nicht am Ende sind mit unseren Ideen. Ich freue mich sehr auf die Gemeinschaftsbetriebe, die am offiziellen AFOL-Wochenende vom 19. bis 21.5. stattfinden werden.

[image]
Mit frohen Grüßen
Andreas

Schwabenstein @ Kicks & Bricks in Mol (Belgien)

Liebe Leute,

[image]

Nach einer Fahrt von nur wenigen Stunden Dauer trafen wir letzten Donnerstag in Flandern ein und begaben uns umgehend zum Königspalast.

[image]

Majestät waren bedauerlicherweise nicht daheim, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass die Hütte ja noch gar nicht fertig war.

[image]

So galt es, die Umgebung zu erforschen …

[image]

… wobei ja, im Krieg wie im Kino, die besten Plätze ja immer hinten sind.

[image]

Die vier genossen es, mal wieder zu ihren Quellen zurückzukehren. Daraus ergaben sich ganz neue Perspektiven.

[image]

Auch wenn sie vom dienstlichen Plausch dann und wann nicht lassen mochten. Vom Flämischen ihrer Kollegen verstanden sie erstaunlich viel.

[image]

Auch für den Besuch technischer Spitzenleistungen war immer Zeit.

[image]

Bezaubernd hingegen die Begegnung mit diesen vier magischen Töchtern der Phantasie. Es stellte sich heraus, das die vier Schwestern waren und – oho! – im selben Quartier untergebracht waren wie wir: einer Jugendherberge im benachbarten Overpelt.

[image]

Da kamen die vier von www.magical-moments.be um einen Besuch an meinem Stand natürlich nicht herum. Links ist Scott im Bild, der sich während der drei Ausstellungstage zu meinem Assistenten entwickelte und mir sehr, sehr viel Arbeit abgenommen hat. Blöderweise hatte ich mir nämlich eine lästige Schniefnase eingefangen und gehörte eigentlich in die Waagerechte …

[image]

Er machte seine Sache wirklich gut und kam mit den Kindern wunderbar zurecht. Er wusste sofort, worauf es ankam am Schießturm zum Beispiel …

[image]

Da war wie immer Spaß für Groß und Klein garantiert!

[image]

Und wer, wie diese beiden Bezaubernden ein Figürsche getroffen hatte, bekam 1. ein Hundje und dann 2. diesen Stempel aufs Handje. Abgestempelt hat sich dennoch niemand gefühlt. (Hoffentlich …)

[image]

Der Star Wars-Knarre war die Nick-Bluetooth-Deluxe-Puste natürlich meilenweit unterlegen.

[image]

Um die Sprachbarriere niedrig zu halten, hatte ich kurzerhand bissl gegoogeltranslatet und von Mario, dem Gastgeber der sehr engagierten OLBC, gegenlesen lassen. Stimmt das so? Sagt man so? Weiß es wer besser? Nur immer frisch heraus damit!

[image]

Kurz nach Toresschluss kam ich dann doch noch kurz in die ersehnte Waagerechte. Dann gings auch schon ins (kostenlose!) Quartier, wo ein mehrgängiges Menü mit ortsüblichen Spezialitäten auf uns Auswärtige wartete.

[image]

Insgesamt war es eine sehr gelungene, sehr schöne Ausstellung, der wegen des Brückentages und der brütenden Hitze lediglich der mehr als verdiente Besucherzuspruch fehlte.

Frohen Gruß und Dank
A

Schwabenstein @ Bricks am Meer Bad Zwischenahn April 2017

Liebe Leute,

[image]

01

[image]

02 Bei der Wühlkistenaktion kennt der gemeine AFOL normalerweise weder Freunde noch Verwandte. In Bad Zwischenahn gings jedoch friedlich zu. Niemand kam zu kurz.

[image]

03 Es muss toll sein, einen AFOL zum Papa zu haben, wenn man klein bzw halbklein ist wie Ruben (oben) und Tom.

[image]

04 Wer wirkt da am Nachbartisch? Leider kam ich nur zu einem kleinen kurzen Rundgang …

[image]

05 Andreas

[image]

06

[image]

07 Andreas

[image]

08

[image]

09 Marit ist zum Glück wieder auf dem Damm. Weiterhin gute Besserung!

[image]

10 Volker

[image]

11 Jörg

[image]

12 Wolfgang

[image]

13

[image]

14

[image]

15 David

[image]

16

[image]

17 Gabor aus Ungarn hatte die weiteste Anreise.

[image]

18

[image]

19 Bastelandi

[image]

20 Jan und Frederik

[image]

21 Aber es ging ja hauptsächlich um LEGO.

[image]

22 Ich hatte unter anderem eine Schwarz-Weiß-Version der „Falschen Freunde“ mitgebracht. Macht sich besser auf den Fotos … aber die Sache nicht einfacher für meine kleinen und großen Besucher.

[image]

23 Johann (l.) und Felix

[image]

24 Benett am Schießturm

[image]

25 Mit tidi.

Dank an die Organisatoren für eine perfekte Veranstaltung in einem ausgesprochen angenehmem Rahmen. Da kommen wir doch glatt und gern mal wieder in den hohen Norden mit seinem phantastischem Publikum!