Schwabenstein @ FanWelt 2016 in Köln

Guten Abend zusammen,

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auf der FanWelt 2016 sah mein Beitrag für die Gemeinschaftsanlage es Vereins Schwabenstein 2×4 als Versuchsanordnung so aus: Flankiert von den beiden bereits bekannten Murmeltürmen stand der Tisch, auf dem diverse Spiele höchst unterschiedlicher Art platziert waren. Zu den Spielen gehörten die „Falschen Freunde“ als MOC-Memory-Variante sowie ein paar andere Spiele, die ich aus verschiedenen Quellen zusammengetragen hatte.

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Du Kleine, zum Beispiel, du schertest dich nicht viel um die Spielregeln, sondern erfandest eigene, mir rätselhafte, nach denen du die Spielkarten munter zu stapeln begannest …

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Dir ausgesprochen schlauem Mädchen hingegen war es gelungen, einen weiteren Fehler zu finden – eine sogenannte Doublette, also eine nicht vorgesehene Paarung, die die Auflösung des Spieles unmöglich macht. Sämtlichen Spielern auf der SteinCHenwelt in Frauenfeld, bei den Fana’briques in Rosheim, dem SSB-Sommerfest und auf der Briqu’Expo in Lomme – und das waren viele! – war dieser Fehler nicht aufgefallen! Zum Glück konnte ich ihn gleich beheben. Ich bin dir sehr dankbar, unbekanntes Mädchen, und ich zolle dir meinen tiefen Respekt! Die Welt wird von dir noch hören!

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Dann erschienen Sie, meine Dame, und stellten sich als Grundschullehrerin vor – und blieben mindestens für zwei kostbare Ausstellungsstunden an meinem Stand hängen. Nicht dafür danke ich Ihnen, dass Sie sich diese Ihre Lebenszeit für mich genommen und sich in meinem Beisein mehr als einmal die Haare gerauft haben, sondern …

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… dafür, dass Sie nach einer Weile Ihre Familie herbeigeholt haben. Sie ahnen ja nicht, was von Ihnen, Ihren beiden Zwillingsjungs und Ihrem Mann ausging, als Sie alle vier so ganz vertieft ins Spiel an meinem Stand weilten. Ich bin auch Ihnen sehr, sehr dankbar. Für Sie, unter anderem, mache ich das alles 🙂

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AFOL von Rang waren natürlich gut beraten, die kurze Stunde vor der Öffnung für einen Rundblick zu nutzen.

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Später kam dann das fachkundige, aufmerksame Publikum und ließ sich vom Fall der Murmeln unterhalten. Die „Leuchtende Große Murmelbahn“ ist ein kalter Kaffee gegen das Leuchten eurer Augen! Aber das wisst ihr nicht. Zum Glück nicht …

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Da galt es dann, Maß zu nehmen, wie du es getan hast, kleiner Junge, als du versuchtest, mit Hilfe von Nick Bluetooth Deluxe aus der untergegangenen Galidor-Serie die Glocke der Großen Weißen Murmelbahn zu treffen. Wie ausdauernd du dabei warst! Wie sorgfältig! – Und wie erfolgreich! Willst nochmal?

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Höchste Konzentration erforderte auch das Sudoku-Spiel, bei dem es galt, die Ziffern von 1 bis 9 in einem 3×3-Gitter so zu arrangieren, dass die Summe der Ziffern in jeder Spalte und in jeder Zeile 15 ergibt. Du hast dir soviel Zeit gelassen, schlauer Junge mit der sagenhaft tollen Brille, und du hast es tatsächlich geschafft. Einen Stempel wie bei einer KidsFest-Station gab es bei mir leider nicht. Was dann?

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Und ihr drei, ach ihr! Gefühlte vierzig Minuten Zeit habt ihr euch genommen für das Braille-Spiel. Ich hätte mir gewünscht, dass eure Lehrer euch gesehen hätten, wie ihr euch einer euch völlig unbekannten Sprache angenähert habt. Ob sie euch wiedererkannt hätten, eure Lehrer? Nach jedem Buchstaben, als noch immer keine „Lösung“ in Sicht war, habt ihr euch gefragt, was das bedeuten soll, aber ihr habt durchgehalten und alles „übersetzt“.

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Hier, wie mit einem Faustkeil erkämpft, die Lösung eines Jungen namens Tristan. Auch er brauchte „Block und Blei“ dafür …

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Ebenso das „Parkplatz-Spiel“ zog die Leute in ihren Bann. Zu raten war die Nummer des Platzes, den das auf dem Kopf parkende Fahrzeug verdeckte. Das löste Kopfzerbrechen aus, zum Beispiel bei dir, Joel.

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Aber wenn dann die Lösung da war – die viel einfacher ist, als man denken sollte – dann war auch dieses Lächeln da, genau dieses. Dafür, lieber Joel, und auch all ihr anderen Spieler, ob jung oder alt: DAFÜR habe ich gearbeitet. Für dieses Lächeln. Mehr könnt ihr mir nicht schenken – und mehr kann ich nicht verlangen. Ich danke euch. Das Spiel ist nicht von mir; ich hab es aus dem Internet.

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Denn auch das „Pentamino-Spiel“ erforderte intensive Betreuung. Ein Junge hat es sogar ohne jede Hilfe geschafft, die sperrigen Teile ins Quadrat zu hieven …

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Beim letzten Spiel jedoch, bei dem aus der Buchstabenfolge TWER NOI lediglich EIN WORT gebildet werden sollte, gab es auch für mich noch Varianten, die ich erst kennenlernen musste. Wer würde da nicht zustimmen? O Winter! Die FanWelt ist vorbei, und dieses an aufregenden Ausstellungsbesuchen wieder so reiche Jahr geht seinem Ende entgegen. O Winter! Nun kommt er! Die MOCs stehen sprachlos und kalt … im Winde klirren – neue Ideen!

Dank an die vielen Mitmacherinnen und Mitmacher für deren Beitrag, „meine“ FanWelt 2016 zum Erfolg zu machen!
Ohne das Wirken der guten Seelen des MBFR wäre das alles nicht möglich gewesen! Dank auch euch!

Gruß
Andreas